Mit tsMuxeR mehrere Dateien nacheinander verarbeiten (batch)

Ich habe leider vergeblich nach einer Lösung gesucht, den txMuxeR (s. http://www.smlabs.net/tsmuxer_en.html) batchfähig zu bekommen, um nicht jede Datei einzeln angeben und verarbeiten zu müssen.

Deshalb habe ich ein Autoit-Script geschrieben, welches übergebene Dateien per drag & drop entgegennimmt und automatisch verarbeitet.

Ich nutze dies für die Konvertierung meiner AVCHD-lite (MTS zu TS-Videos), damit ich diese danach z.B. mit h264cutter schneiden kann.

Einfach per drag & drop die Videodateien auf die exe ziehen und tsMuxer arbeiten lassen (für TS muxing).

Alternativ kann das Programm auch gestartet werden, dann die Videodateien auf den drag&drop-Button ziehen. Dann kann auch der Output vorgegeben werden.

Wenn alles klappt erscheinen die Ausgangsdateien im gleichen Ordner wie das Ausgangsmaterial.

Installation: Die exe in den tsMuxer ordner entpacken (da wo sich tsMuxerGUI.exe befindet).

Download: @my dropbox

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Panasonic AVCHD lite tz7 (zs3) MTS Videos verlustfrei schneiden

Hier eine kurze Anleitung, wie man Panasonic AVCHD lite tz7 (zs3) MTS Videos verlustfrei schneiden kann.

Zunächst muxt man die MTS-Dateien im SmartLabs tsMuxeR (http://www.smlabs.net/tsmuxer_en.html), Output auf TS, dann “Start muxing”.

Danach kann man die Datei in H264TS_Cutter (http://www.videohelp.com/tools/H264TS_Cutter) öffnen und wie gewünscht schneiden.

Tipp: Falls mehrere Dateien in einem Rutsch von MTS nach TS konvertiert werden sollen, habe ich hier ein kleines Tool erstellt:

Mit tsMuxeR mehrere Dateien nacheinander verarbeiten (batch)

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Nginx für statische Inhalte und als Proxy für Apache nutzen

Am Beispiel von Suse Linux Enterprise Server 10 möchte ich kurz zeigen, wie die Konfiguration eines performanten Webservers mit nginx für statische Inhalte und Apache für dynamische Inhalte aussehen kann.

Vorteil dieser Lösung ist der geringere Footprint von nginx (wie z.B. auch lighty) im Vergleich zu Apache. Statische Dokumente werden schneller augeliefert und benötigen deutlich weniger Hauptspeicher. Bei mehr als 150 gleichzeitgen connections im Produktivbetrieb bleibt bei mir die CPU-Auslastung von nginx sehr gering (<1%). Zudem wird die einfache und bewährte Konfiguration von Apache für die dynamsichen Inhalte genutzt.

Nachteilig ist der erhöhte Administrationsaufwand sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen Sicherheitslücke mit nginx.

Sinnvoll ist ebenfalls die Einrichtung von apache als worker (optimal als fgcid, falls php notwendig ist). Im Standard ist überlicherweise prefork konfiguriert, je nach Distribution lässt sich dies umstellen (in einem weiteren Blogeintrag gehe ich auf die Details für SLES ein).

Installation (bezogen aus SLES 10):

Paket nginx-stable-xxx.rpm vom opensuse Repository herunterladen. Nginx (wie auch lighty) sind leider nicht in SLES 10 als Paket vorhanden. Alternativ kann natürlich nginx selbst kompiliert werden.
nginx-Paket installieren mit rpm -ivh nginx-stable-xxx.rpm und alle Abhängigkeiten, falls vorhanden, auflösen.

Da Apache und nginx beide auf Port 80 hören möchten, muss einer der beiden umkonfiguriert werden. In unserem Beispiel Apache. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Nginx auf Port ip-adresse:80 und Apache auf 127.0.0.1:80 (es wird also Apache gesagt, dass er nur lokal auf 127.0.0.1 horchen soll)
  2. Nginx auf Port 80 und Apache z.B. auf Port 81. Der Apache Port spielt keine grosse Rolle, er sollte nur nicht belegt sein (herauszufinden über “netstat -an |grep 81″ unter Linux)

Ich habe mich im Beispiel für 2. entschieden.

Dazu muss in der httpd.conf (bei SLES in /etc/apache2/listen.conf) folgende Änderung gemacht werden:

Listen 81

Alle Anfragen, die nginx nicht beantworten kann (z.B. php-Scripts) werden über das Proxy-Modul von nginx an Apache weitergeleitet.

Die Konfiguration von nginx hierzu:

#user  nobody;
user wwwrun www;
#worker_processes  1;
worker_processes  2;

events {
worker_connections  1024;
}

http {
include       mime.types;
default_type  application/octet-stream;
sendfile        on;
keepalive_timeout  65;

server {
listen       80;
access_log   off;
server_tokens off;

location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:81;
include /etc/nginx/proxy.conf;
}

location ~* ^.+.(jpe?g|xml|flv|gif|png|ico|css|zip|tgz|gz|rar|bz2|doc|xls|exe|ppt|tar|mid|midi|wav|bmp|rtf|js|swf|avi|mp3)$ {
expires 4h;
root /bla/blubb/webroot;
}

}

}

Es wird die Proxy-Konfiguration /etc/nginx/proxy.conf gelesen, die folgendermassen aussieht:

proxy_redirect off;
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
client_max_body_size 10m;
client_body_buffer_size 128k;
proxy_connect_timeout 90;
proxy_send_timeout 90;
proxy_read_timeout 90;
proxy_buffers 32 4k;

Natürlich sollten beide Konfigurationsdateien angepasst werden.

Als Tipp: Mit

if (!-f $request_filename) {
proxy_pass http://127.0.0.1:81;
break;
}

kann z.B. getestet werden, ob eine statische Datei vorhanden ist. Falls nicht, wird an Apache weitergeleitet.

Theoretisch sollte nach der Änderung und einem Restart beider Server alles funktionieren. Wichtig ist, dass beide Server denselben Benutzer für das webroot benutzen (bei SLES wwwroot im Standard), deshalb die Änderung “user wwwrun www;”.

Die Dokumentation der einzelnen nginx-Module kann hier eingesehen werden:

http://wiki.nginx.org/NginxModules

Auf die Umstellung des Apache auf Worker mit fcgid gehe ich in einem weiteren Blogeintrag ein, sonst wird es zu unübersichtlich…

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Asus P5Q Pro und Vista Energiesparmodus Hibernate (S4)

Ich habe gestern meine Tastatur auf einen anderen USB-Port umgesteckt und auf einmal klappte der Energiesparmodus nicht mehr. Warum? Nun ja, so ganz wollte mir das auch nicht in den Kopf.

Es liegt tatsächlich am Asus Mainboard und zwar an den Jumpereinstellungen für die USB-Ports. Die “oberen” hinteren USB-Ports sind bereits für S4 “gejumped” die anderen Ports für S1 und S2. Warum hier ab Werk unterschieden wird, ist mir noch nicht so ganz klar.

Nach dem Ändern der Jumper  auf +5VSB (nahe der PCI-Steckplätze wie im Handbuch erwähnt) funktioniert der S4-Modus von Vista an allen USB-Ports wieder reibungslos. Vermisst habe ich auch eine Funktion im Bios, um diese Funktion generell abzuschalten. Man kann wohl nicht alles haben…

Inzwischen bin ich mir auch wegen der bekannten An-Aus-Problematik nach Stromunterbrechung mit dem Board nicht mehr sicher, ob dies ein guter Kauf war.

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Festplatten entkoppeln beim Chieftec Mesh

Der Chieftec Mesh ist ansich ein sehr schönes Gehäuse, nur leider sind die Festplattenaufnahmen nicht entkoppelt. Manche Festplatten bringen das Gehäuse zum starken Schwingen. Ich habe mir über ebay von paxpc_de ein Entkopplungsset für etwas unter 40€ (für 8 Festplatten) bestellt und eingebaut.

Der Vorteil diese Lösung liegt auf der Hand: Die normalen Festplatteneinschübe können genutzt werden, andere Lösungen nutzen einen eigenen entkoppelten Käfig und dafür benötigt man mehr oder weniger 5,25 Zoll-Einschübe.

Nach dem Einbau war ich vom Ergebnis doch überrascht, die Festplatten sind sehr gut entkoppelt und fast nicht hörbar.

Der Einbau (bei mir für den Bigtower) ist etwas langwierig, die Anleitung aber detailreich und einfach umzusetzen.

Fazit: Ich kann das Set sehr empfehlen, evtl. werde ich noch ein Set für meinen zweiten Mesh nachbestellen…

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Argument list too long rm Befehl

Beim löschen von sehr vielen Dateien kann es vorkommen, dass Linux sich über die Länge der Argumentenliste beschwert. Ein Workaround hierfür ist der find-Befehl:

Statt

rm index.html.*

einfach im Verzeichnis der zu löschenden Dateien

find . -name ‘index.html.*’ |xargs rm

verwenden.

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Migration Windows XP von VmWare auf VirtualBox

Nach dem Import in VirtualBox stimmt die HAL-Version überlicherweise nicht. Deshalb muss in VirtualBox “IO APIC” aktiviert werden. Da diese Einstellung das System sehr stark auslastet, sollte die HAL in XP geändert werden.

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Von der Installations-CD booten und ein Recovery durchführen
  2. HAL in der Systemsteuerung ändern.

Bei 2. kann die HAL in der Systemsteuerung geändert werden. Dazu folgendes aufrufen:

Device Manager (Start->Einstellungen->Systemsteuerung->System->Hardware->Geräte-Manager)
Computer
ACPI Uniprocessor PC (rechte Maustaste->Treiber aktualisieren)
Update Driver
Install from a Specific Location (Selbst auswählen)
I will choose the Driver (nicht suchen)
Advanced Configutation and Power Interface (ACPI) PC auswählen. Danach herunterfahren, nicht neu starten.

Nach dem Herunterfahren die Einstellung in VirtualBox rückgängig machen (IO APIC deaktivieren).

Evtl. muss XP mehrfach neu gestartet werden.

Hilfreich bzgl. Performance kann auch die Aktivierung von VT-x/AMD-V sein. Evtl muss hierfür die Virtualisierungsfunktion vorher im BIOS angeschaltet werden.

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Küchenmesser Schneidetechnik

Hier ein paar Links zu Messertechniken mit dem Küchenmesser, die ich gefunden habe:

http://culinaryarts.about.com/od/knifeskills/tp/knifeskills.htm

http://forums.egullet.org/index.php?showtopic=25958

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Schärfen von Küchenmessern

Ich habe mir so einiges aus dem Internet zusammengesucht, hier beschreibe ich mal meine Zusammenfassung aus dem dort erlernten:

Ca. alle 3 Monate, je nach Beanspruchung, sollte das Kochmesser einen Grundschliff bekommen. Dies erreicht man durch einen (japanischen) Schleifstein, der ca. 10-15 Minuten vorher in Wasser gelegt werden muss. Entscheidend sind hier die Schleifpartikel, die die Klinge schärfen. Begonnen wird mit der gröberen Seite des Steins. Bei regelmässigem Schleifen reichen hier wenige, gleichmässige Bewegungen des Messers im Winkel von 20 Grad zum Schleifstein. Das Messer sollte dabei ca. 60 Grad seitlich zum Stein gehalten werden. Zudem sollte der ganze Stein genutzt werden. Somit wird die Klinge abschnittsweise geschliffen. Man kann leicht prüfen, ob sich ein sogenannter Grat gebildet hat. Dieser bildet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Messers und ist mit dem Finger (Vorsicht) leicht spürbar. Stück für Stück schleift man nun die eine Seite des Messers. Nach ca. 30 Schleifvorgängen wechselt man die Messerseite. Der Grat sollte danach auf beiden Seiten nicht mehr stark spürbar sein. Dann erfolgt der Wechsel auf die feinere Seite des Steins, bei der man nur wenige Wiederholungen beider Seiten macht.

Optimal ist das Weiterschleifen auf Keramikstäben, die in einem Winkel von 20 Grad aufgestellt sind. Die Keramik ist feiner und sorgt dafür, dass die “Zacken” vom Schleifen ausgerichtet werden.

Alternativ kann hierfür auch eine Tasse oder ein Teller verwendet werden. Das Messer am Rand der Unterseite der Tasse im Winkel von 20 Grad wenige Male auf beiden Seiten entlangziehen.

Zum Abschluss sollte das Messer unbedingt auf einem Lederriemen abgezogen werden. Alternativ kann man auch einen Ledergürtel verwenden, dies funktioniert genauso gut. Dies beseitigt die letzten Grate des Messers und macht es so rasiermesserscharf. Zur Anwendung das Messer mit leicht erhöhtem Druck mit der Klinge über den Ledergürtel abreiben. Wichtig: Nicht die Schneidekante nach vorne zum Gürtel, sondern nach hinten (die stumpfe Seite nach vorn).

Mit dieser Technik konnte ich ein bereits 5 Jahre altes Messer wieder sehr scharf schleifen.

Dennoch benötigt dies etwas Erfahrung, um den richtigen Winkel beim Schleifen zu finden. Deshalb sollte man mit alten oder günstigen Messern anfangen.

Testen kann man die Schärfe mit einem A4-Papier, indem man versucht, Teile des Papiers mit dem Messer abzutrennen. Dies ist mit einem scharfen Messer problemlos möglich. Ebenfalls ein guter Test ist der Tomatentest, bei dem man versucht die Tomate mit dem Messer ohne Druck zu schneiden, d.h. nur mit dem Eigengewicht des Messers.

Um die Schärfe beizubehalten, empfehle ich einen Wetzstab, alternativ kann hierfür wieder die Tasse verwendet werden. Der Wetzstab sorgt dafür, dass der Grat wieder begradigt wird, somit wird das Messer wieder scharf. Wenn dies nicht mehr hilft, muss mit dem Schleifstein geschliffen werden. Der Wetzstab kann häufiger angewendet werden. Dabei den Wetzstab gerade nach unten halten und das Messer im 20 Grad-Winkel nach unten bewegen, dabei das Messer langsam nach vorn/hinten bewegen, damit die ganze Klinge gleichmässig “gehornt” wird.

Die in englischer Sprache verfassten Videos von Thomas Stuckey bei expertvillage sind sehr hilfreich, wobei der Schleifstein nach einhelliger Meinung entgegen der Empfehlung gewässert sein sollte:

http://www.expertvillage.com/expert/2024.htm

Eine weitere gute Anleitung gibt es hier:

http://www.scharfesjapan.de/schleifanleitung.htm

Hier wird die Technik mit der Tasse erklärt:

Tasse

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